Wie arbeiten konventionelle und photoakustische NDIR-CO2-Sensoren?
NDIR-Sensoren bewerten, wie stark bestimmte Infrarotstrahlung beim Durchgang durch das Gas absorbiert wird. Lichtquelle, Messvolumen und Erfassungsanordnung sind Teile derselben Messkette. Ein geeigneter Referenzkanal kann helfen, Einflüsse durch Änderungen der Lichtquelle oder des optischen Wegs zu verringern. Die dadurch gewonnene Stabilität macht Verschmutzung und Kondensation nicht bedeutungslos.
Beim photoakustischen Verfahren wird die Druckänderung erfasst, die das absorbierte Licht im Gas hervorruft. Die Sensirion-SCD4x-Familie nutzt dieses Prinzip und misst tatsächliches CO2. Die Verfahrensbezeichnung bedeutet nicht, dass ein Bauteil in jedem Bereich dieselbe Genauigkeit besitzt. Reaktionsgeschwindigkeit, Stromverbrauch und Umgebungsbeständigkeit des fertigen Geräts werden gemeinsam mit den Bedingungen des gewählten Modells und seiner Integration bewertet.