Sensortechnologien

Sensoren verstehen. Messungen richtig auslegen.

Welcher Sensor misst was, unter welchen Bedingungen liefert er aussagekräftige Ergebnisse und wie wird er an Ihr Gerät angeschlossen? In 15 Leitfäden erklären wir die gesamte Messkette – von Temperatur und Feuchte über Gasanalyse und Thermoelemente bis zu maritimen und Luftfahrtanwendungen.

Beispielhafte Produktgruppe fertiger Druck-, Temperatur-, Feuchte-, Licht- und Bewegungssensoren
Symbolisches Sensorproduktbild.
15 einzelne LeitfädenPrinzip, Auswahl und Anwendung
Die gesamte MessketteSensor + Elektronik + Software
ProjektansatzPrototyp und Verifizierung

VOMRO Engineering-Ansatz

Der passende Sensor beginnt mit der Größe, die Sie messen möchten.

Eine Zahl von einem Gerät abzulesen und eine bedarfsgerechte Messung durchzuführen sind unterschiedliche Dinge. Messbereich, Genauigkeitsziel, Reaktionszeit, Anordnung und Umgebungsbedingungen werden gemeinsam bewertet. Die Datenblattauflösung ersetzt nicht die Genauigkeit des gesamten Geräts. Ebenso arbeiten Temperatursensor, Gaszelle und chemische Elektrode nicht mit demselben elektronischen Frontend.

Diese Leitfäden richten sich an Hersteller und Technikteams, die Sensorprinzipien verstehen, mögliche Ursachen fehlerhafter Ergebnisse eines vorhandenen Geräts erkennen oder den Umfang eines neuen Projekts vorbereiten möchten. Jede Seite behandelt geeignete Verfahren, Auswahlfragen, Kalibrierung und Einsatzgrenzen gesondert.

VOMRO entwickelt projektspezifische Messelektronik, PCBs, Embedded-Software, Kommunikation und mechanische Integration rund um vorhandene Sensorelemente und Module. Bei Bedarf werden Probenvorbereitung, Referenzvergleich und Feldversuche in den Projektplan aufgenommen. Der Entwicklungsumfang bedeutet weder die Herstellung des Sensorelements selbst noch das Vorliegen einer bestimmten Konformitätsfreigabe; Liefergegenstände und Verifizierungsverantwortlichkeiten werden zu Beginn geklärt.

Beginnen Sie mit der zu messenden Größe

Leitfäden zur Sensorauswahl und Anwendung in 15 Themen

Jedes Thema behandelt eine eigene Messaufgabe. Lernen Sie das Prinzip kennen, vergleichen Sie Verfahren und bereiten Sie benötigte Projektinformationen vor.

01

Welche Informationen sollten Sie vor der Sensorauswahl sammeln?

Definieren Sie zuerst Messgröße und Entscheidung: Temperaturanzeige, Kühlkettenaufzeichnung, Bewegungserkennung und Überwachung einer Prozessgaszusammensetzung sind unterschiedliche Anforderungen. Dokumentieren Sie danach normalen Erwartungsbereich, mögliche Extrembedingungen und akzeptablen Fehler. Messort, Kontaktmaterial zum Medium und benötigte Aktualisierungszeit grenzen die Auswahl ein.

Versorgung, Kabellänge, Analog- oder Digitalausgang, vorhandene Steuerung und Aufzeichnungsbedarf gehören zur selben Spezifikation. Nutzungsszenario, Messbereich, Umgebung, Zielstückzahl und Integration mitzuteilen bietet für ein Angebot einen konkreteren Ausgangspunkt als nur einen Sensornamen.

02

Warum sind Fehler, Auflösung und Kalibrierung getrennte Themen?

Auflösung beschreibt den kleinsten unterscheidbaren Anzeigeschritt; Genauigkeit betrifft die Nähe des Ergebnisses zur Referenz. Wiederholbarkeit bedeutet ähnliche Ergebnisse unter gleichen Bedingungen. Daneben können Hysterese, Drift, Rauschen, Montage- und Umgebungseinflüsse auftreten. Ein Fehlerbudget lässt sich nicht allein aus dem Sensordatenblatt vervollständigen.

Bei der Kalibrierung sind Vergleich mit einer rückführbaren Referenz, Dokumentation der Bedingungen und Unsicherheitsbewertung wichtig. Eine Softwarekorrektur an einem Punkt gewährleistet weder automatisch den Erfolg im gesamten Bereich noch die Berechtigung zur Ausstellung eines Kalibrierscheins. Der jeweilige Leitfaden erklärt die entscheidenden Einflüsse der Sensorfamilie.

03

Wie werden Sensordaten in Ihrem Gerät nutzbar?

Der Sensorausgang wird mit geeigneter Versorgung, Schutzschaltung, analogem Frontend oder digitaler Kommunikationsschnittstelle ausgelesen. Die Software führt Einheit, Zeit, Betriebszustand und Fehlerinformation gemeinsam. Eine Zahl ohne Kenntnis des Zeitpunkts des letzten gültigen Werts anzuzeigen kann eine Verbindungsunterbrechung verbergen.

In VOMRO-Projekten wird diese Kette gemeinsam mit individueller Elektronikplatine, Firmware, Gehäuse, Verkabelung und gegebenenfalls Serversoftware behandelt. Vergleiche am Prototyp mit realer Anordnung helfen, die Messung in Ihrer Anwendung zu bewerten.

Wie es funktioniert

Es ist ein offener Prozess vom Start bis zur Auslieferung.

Nicht jedes Projekt sieht gleich aus; Die messbaren Anforderungen, die kontrollierte Überarbeitung und die Schritte zur Feldverifizierung bleiben jedoch unverändert.

  1. 01

    Messgröße definieren

    Bestimmen Sie, welches Ergebnis Sie wo und wofür verwenden möchten.

  2. 02

    Bedingungen dokumentieren

    Teilen Sie Bereich, Umgebung, Reaktionszeit und Verbindungserwartungen mit.

  3. 03

    Verfahren vergleichen

    Bewerten wir geeignete Prinzipien und Fehlerquellen gemeinsam.

  4. 04

    Mit einem Prototyp verifizieren

    Vergleichen wir Ergebnisse mit realem Gehäuse und unter Betriebsbedingungen.

häufig gestellte Fragen

Vor Beginn des Projekts

Der technische Umfang, die zu liefernden Leistungen und der Testplan werden gemeinsam entsprechend den Anforderungen Ihres Projekts geklärt.

Verkaufen Sie Sensoren oder entwickeln Sie individuelle Geräte?

Dieser Bereich beschreibt VOMROs Ansatz für sensorbasierte Messelektronik und Geräteentwicklung. Sensorelement- oder Modulauswahl, Elektronik, Software und mechanische Integration werden nach Projektbedarf geplant; es handelt sich nicht um einen Lager- und Verkaufskatalog fertiger Sensoren.

Können wir einen vorhandenen Sensor an unsere eigene Platine anbinden lassen?

Nach Prüfung von Datenblatt, Versorgung, Ausgangstyp, Kabel und Einsatzumgebung kann eine Schnittstellenentwicklung bewertet werden. Ob der Sensor tatsächlich die gewünschte Größe misst und die Zielfehlergrenze erfüllt, wird zusätzlich verifiziert.

Ist eine Kommunikationsmethode für alle Sensoren geeignet?

Nein. Eine kurze Verbindung auf der Platine und ein langes Kabel im industriellen Feld haben unterschiedliche Bedingungen. Die Schnittstelle wird nach Entfernung, Störeinflüssen, Energieverbrauch, Aktualisierungsrate und vorhandenem System bestimmt.

Welche Informationen sollte ich für eine Projektanfrage senden?

Messgröße, Einsatzzweck, Messbereich, Genauigkeitsziel, Umgebungsbedingungen, Verbindungsart und erwartete Stückzahl helfen beim Einstieg. Bei vorhandenem Sensor oder Gerät können Sie auch Modell, Datenblatt und beobachtetes Problem teilen.

Ihr Projekt, Ihr Produkt

Wir entwickeln vertraulich und übergeben die Quelldateien.

Vor dem Austausch technischer Details können wir mit einer Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) arbeiten. Zum Projektabschluss übergeben wir Ihnen die von uns entwickelten Quellcodes, Designdateien und technischen Dokumente.

  • Vor der Weitergabe technischer Informationen NDA
  • Von Beginn an eine klare Übergabeliste
  • Quell- und technische Dateien am Ende des Projekts
Unser Datenschutz- und Lieferprozess
Beginnen wir mit Ihrer Idee

Lassen Sie uns Ihre Messgröße und Ihr Gerät gemeinsam bewerten.

Beginnen Sie mit Einsatzzweck, Bereich, Umgebung und Verbindungsbedarf; klären wir Sensor- und Elektronikumfang gemeinsam.