Steuerelektronik Ihres Gerätes

Individuelle Steuerplatinen für Kälte- und HLK-Geräte entwickeln

Sie möchten den Betriebsablauf Ihres Kaltwassersatzes, Ihrer Wärmepumpe oder Ihres Lüftungsgeräts produktspezifisch steuern. VOMRO entwickelt für Gerätehersteller individuelle Steuerungs-PCBs, Embedded-Software, Bedienanzeigen und Serviceschnittstellen. Anschlüsse von Sensoren bis zu Lüfter-, Ventil- und Pumpenbefehlen betrachten wir anhand des realen Gerätezyklus. Ziel ist ein Steuerungssystem für unterschiedliche Modelle Ihrer Marke, bei dem Fertigung, Einstellung und Service geplant sind.

Kundenspezifische Elektronik-Steuerungsplatine mit Sensor- und Lastanschlüssen im Servicegehäuse eines HLK-Geräts
Repräsentatives Anwendungsbild.
FokusIndividuelle OEM-Platine für Gerätehersteller
UmfangPCB, Firmware, Display und Tests
LebenszyklusModell-, Revisions- und Serviceverwaltung

Ihr Projekt, Ihr Produkt

Wir entwickeln vertraulich und übergeben die Quelldateien.

Vor dem Austausch technischer Details können wir mit einer Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) arbeiten. Zum Projektabschluss übergeben wir Ihnen die von uns entwickelten Quellcodes, Designdateien und technischen Dokumente.

  • Vor der Weitergabe technischer Informationen NDA
  • Von Beginn an eine klare Übergabeliste
  • Quell- und technische Dateien am Ende des Projekts
Unser Datenschutz- und Lieferprozess

VOMRO Engineering-Ansatz

Wir übertragen Ihr Gerätewissen in Steuerungsplatine und Software.

Ein Standardregler kann für das erste Modell ausreichen; neue Sensoren, ein anderes Display oder ein modellspezifischer Ablauf können seine Grenzen zeigen. Beim individuellen Steuerungsplatinendesign wird gemeinsam festgelegt, unter welchen Bedingungen das Gerät startet, nach welchen Messungen es entscheidet und in welchen Zustand es bei Störung wechselt. Hardware und Software werden aus diesen Anforderungen entwickelt.

Unser Schwerpunkt ist die Steuerelektronik innerhalb des Geräts. Wir arbeiten auf Produktebene mit Herstellern von Kühlraumaggregaten, Flüssigkeitskühlern, Wärmepumpen oder Luftbehandlungsgeräten. Das Wissen Ihres Teams über Mechanik und Kältearchitektur übersetzen wir in I/O-Listen, Zustandsabläufe, Modelloptionen und Abnahmetests. Neben dem ersten Muster berücksichtigen wir von Beginn an spätere Fertigungs- und Serviceanforderungen.

01

Individuelle Steuerungs-PCB und Produktarchitektur für Gerätehersteller

Bei einem neuen Gerät können Steuerungsplatine, Display und Leistungsanschlüsse gemeinsam geplant werden. Bei einer Modellerneuerung werden beizubehaltende Sensoren, Kabelbaum und Panelmaße geprüft. Bei der Wahl zwischen einer Platine oder getrennten Steuerungs- und Bedienplatinen bewerten wir Kabellänge, Wärme, Montage und Wartungsbedingungen. Das Verhältnis zwischen Hochleistungsbereich und empfindlichen Messungen fließt in die Elektronikanordnung ein.

Individuelle Firmware läuft auf der Platine und bestimmt das Geräteverhalten. Soll dieselbe Platine in Modellen verschiedener Leistung verwendet werden, werden gemeinsame Funktionen und variable Hardware getrennt. Sensorzahl, Ausgangstyp und Einstellgrenzen werden in einer Modellliste definiert. So lassen sich Identifikations- und Prüfschritte planen, die den Einsatz modellspezifischer Software oder Parameter im falschen Gerät verhindern.

02

Betriebsablauf für Kühlraumaggregat und Kaltwassersatz

Bei einem Kühlraumaggregat hängen Temperaturmessung, Türinformation, Lüfterbetrieb und Abtauen zusammen. Abtauen bezeichnet den Zyklus zur Entfernung von Eis am Verdampfer; Beginn, Endbedingung und anschließender Lüfterneustart richten sich nach der Gerätearchitektur. Die Anwendung wird nicht nur als Ein-/Ausschalten an einer Temperaturschwelle behandelt. Sensorfehler und Stromausfall während des Zyklus werden ebenfalls bewertet.

Bei der Entwicklung eines Kaltwassersatzes können Flüssigkeitsein- und -austrittstemperatur, Durchflussinformation und Pumpenzustand in Betriebsentscheidungen einfließen. Das Starten der Pumpe und die Verifizierung ausreichenden Durchflusses sind getrennte Schritte. Start, Bereitschaft, Leistungsanforderung und Stoppfolge werden mit dem Gerätehersteller dokumentiert. Diese Folgen werden am Prototyp gemeinsam mit Anforderungen des Kältekreises und Ausrüstungsunterlagen geprüft.

03

Integration von Wärmepumpe und vorhandenem Verdichterantrieb

Bei einer Wärmepumpe werden gewünschte Abläufe und Übergangsbedingungen für Heizen, Kühlen oder andere Betriebszustände definiert. Soll ein vorhandener Verdichterantrieb angesteuert werden, werden erlaubte Herstellerschnittstelle, Drehzahl- oder Leistungsanforderung, Statusinformationen und Stoppbedingungen geprüft. Eine Kommunikationsverbindung bedeutet nicht, dass alle Befehle verfügbar sind oder jeder Antrieb gleich arbeitet.

Die Entwicklung der übergeordneten Gerätesteuerung und die vollständige Neuentwicklung des Verdichter-Leistungsantriebs sind getrennte Arbeitspakete. Bei Integration eines vorhandenen Antriebs werden dessen definierte Schutzfunktionen und Betriebsgrenzen berücksichtigt. Annahme des Startwunsches, tatsächliche Betriebsrückmeldung und Fehlerzustand werden getrennt verfolgt. Geräteverhalten bei Kommunikationsabbruch oder abgelehntem Antriebswunsch gehört zum Testplan.

04

Lüfter-, Ventil- und Pumpenausgänge mit realen Lasten auslegen

Einen Lüfter einzuschalten, seine Drehzahl einzustellen und seinen Betrieb zu verifizieren kann unterschiedliche Schnittstellen erfordern. Relaiskontakt, analoger Sollwert oder Herstellerkommunikation werden nach Lasteigenschaften bewertet. Details wie Ventilstellzeit, Pumpenanlaufstrom und Schützspule beeinflussen die Ausgangsauswahl. Die Platine nur über die Gesamtzahl der Ausgänge zu definieren reicht nicht aus.

In Lüftungs- und Luftbehandlungsgeräten können je nach Projekt Lüfterstatus, Filterdifferenzdruck, Klappenposition oder Temperaturmessung genutzt werden. Die Anzeige des Sollwerts und die Verifizierung tatsächlicher Luftbewegung werden getrennt behandelt. Gleichzeitig aktivierbare Lasten, Stoppfolge und Zustand bei Spannungswiederkehr werden dokumentiert. Der Prototyp wird mit den vorgesehenen Motoren und Antrieben erprobt; ein reiner Leerlauf-Schalttest genügt nicht als Grundlage.

Auf einem Dach installierte Klimaaußengeräte
Klimaaußengeräte auf einem Dach.
05

Messzuverlässigkeit bei Temperatur-, Druck- und Durchflusssensoren

Messung ist die Grundlage der Regelentscheidung. Typ des Temperaturfühlers, Ausgang des Drucksensors und Erzeugung der Durchflussinformation werden zu Beginn bestimmt. Messbereich, Kabellänge, Montagepunkt und elektrische Einflüsse werden bewertet. Die Kataloggenauigkeit eines Sensors darf nicht direkt als Genauigkeit der gesamten Messkette aus Platine und mechanischer Anordnung verwendet werden. Das Ziel wird am Gerät mit einem Referenzverfahren untersucht.

Ist Kalibrierung erforderlich, werden Fertigungskalibrierpunkte, Referenzgerät und zu speichernde Koeffizienten definiert. Sensorunterbrechung, Kurzschluss und Werte außerhalb des Bereichs müssen von gültigen Messungen getrennt werden. Selbst wenn der letzte gültige Wert auf dem Display bleibt, darf er nicht als aktuell in die Regelentscheidung eingehen. Erforderliche Filterung wird anhand realer Betriebsdaten bewertet, um stabile Werte zu erhalten, ohne schnelle Änderungen zu übersehen.

06

Verhalten bei Störung, Stromausfall und Neustart

Neben dem Normalbetrieb ist das Verhalten bei unerwarteten Zuständen eine Designanforderung. Bei Durchflussverlust, Sensorfehler, Antriebsalarm oder Versorgungsausfall wird festgelegt, welche Ausgänge stoppen und welche Vorgänge fortgesetzt werden können. Nicht jede Warnung erfordert dieselbe Stoppreaktion. Eine geeignete Verhaltensliste wird anhand der Risikobeurteilung des Herstellers und der Ausrüstungsbedingungen erstellt; das Display zeigt einen verständlichen Grund.

Wartezeiten zur Begrenzung häufiger Verdichterstarts und Wiederanlaufbedingungen werden nach Herstellerunterlagen behandelt. Nach Spannungswiederkehr werden zuerst Gültigkeit der Messungen und erforderlicher Rückmeldungen geprüft. Störungen mit notwendiger Benutzerbestätigung und automatisch behebbaren Zuständen werden unterschieden. Erforderliche unabhängige Schutzmaßnahmen neben der Softwaresteuerung bleiben erhalten; es wird nicht vorausgesetzt, dass eine einzelne Steuerungsplatine automatisch die gesamte Gerätesicherheit gewährleistet.

07

Bedienanzeige, Servicemenü und Softwareversionen

Tägliche Bedienereinstellungen sowie Kalibrier- und Modellparameter des Servicetechnikers werden nicht unbegrenzt auf derselben Oberfläche zugänglich gemacht. Betriebszustand, Soll- und Messwerte, Wartegrund und Störungserklärung werden verständlich dargestellt. Touchscreen oder Tastenanzeige werden nach Montage- und Einsatzbedingungen gewählt. Erforderliche Berechtigungsstufen und veränderbare Grenzen werden mit dem Produkthersteller definiert.

Die Serviceschnittstelle kann letzte Ereignisse, Sensorwerte, Laufzeiten und installierte Softwareversion zeigen. Wird vernetzter Service gewünscht, werden Zugriffsrechte und Updateverfahren gesondert geplant; die Grundsteuerung muss nicht von einer Internetverbindung abhängen. Prüfungen für Stromausfall während des Updates und Auswahl eines falschen Modellpakets werden bewertet. Die Nachverfolgung, welche Version auf welchem Gerät läuft, erleichtert die erneute Untersuchung von Feldproblemen.

08

Gerätevarianten und Fertigungsprüfung gemeinsam vorbereiten

An der ersten Platine werden Versorgung, Sensorerfassung, Ausgänge und Display geprüft; anschließend erfolgen Betriebstests mit dem Zielgerät. Zyklusbeginn, wechselnder Bedarf, Stopp, Fehler- und Neustartbedingungen werden dokumentiert. Im geschlossenen Gehäuse werden Temperatur, mögliche Kondensation, Verkabelung und elektromagnetische Einflüsse der Lasten bewertet. Erforderliche Konformitäts- und Fachlaborarbeiten für den Zieleinsatz werden zu Projektbeginn geplant.

In der Pilotfertigung werden wiederholbare Schritte für Platinenprogrammierung, Modelleinstellung, Kalibrierung und Funktionsprüfung erstellt. Eine Fertigungsprüfvorrichtung kann Platinenfunktionen testen, die ohne vollständigen Geräteanschluss prüfbar sind; der abschließende Gerätetest wird gesondert definiert. Hardware-, Firmware- und Parameterversionen werden zugeordnet. Für Beschaffungsänderungen wird dokumentiert, welche Prüfungen zu wiederholen sind. PCB-Fertigung und Bestückung werden ausschließlich als Teil der von VOMRO entwickelten Kundenprojekte angeboten.

09

OEM-Projekteigentum, Vertraulichkeit und technische Dateiübergabe

Das Steuerungssystem wird für Ihr Gerät und Ihre Marke entwickelt. Bei einem neuen Produkt können Sie das Funktionsprinzip, bei einer Erneuerung die zu erhaltenden Eigenschaften und zu lösenden Probleme mitteilen. Auf Ihren Wunsch unterzeichnen wir vor technischen Dokumenten eine NDA. Das Angebot definiert Platine, Software, Display, mechanische Anschlüsse, erstes Muster und Verifizierungsumfang. Entwicklungskosten und spätere Fertigungs- und Prüfkosten werden getrennt bewertet.

Im Projekt entwickelte Schaltplan- und PCB-Quellen, Firmware, Displaysoftware, mechanische CAD-Dateien und technische Dokumente werden zum Projektabschluss gemäß der vertraglichen Übergabeliste bereitgestellt. Programmier-, Parameterlade-, Anschluss- und Testerläuterungen werden in diesem Paket definiert. Geschlossene Software des vorhandenen Verdichterantriebs oder Werkzeuge Dritter unterliegen eigenen Lizenzbedingungen. Wir streben eine Übergabe mit nachvollziehbarer Projektstruktur an, die für Wartung und spätere Produktrevisionen nutzbar ist.

Unterschiedliche Produktanforderungen an HLK-Steuerelektronik
GerätebedarfSchwerpunkt der individuellen EntwicklungZu Beginn benötigte Informationen
KühlraumaggregatTemperatur-, Lüfter- und AbtaufolgeSensoren, Lasten und Zyklusbedingungen
KaltwassersatzPumpe, Durchfluss und LeistungsanforderungKälteaufbau und Betriebsgrenzen
WärmepumpeZustandsübergänge und AntriebsschnittstelleErlaubte Befehle und Herstellerdokumentation
LüftungsgerätLüfter, Ventil, Klappe und ServiceanzeigeLuftweg, Ausrüstung und Modelloptionen

Wie es funktioniert

Es ist ein offener Prozess vom Start bis zur Auslieferung.

Nicht jedes Projekt sieht gleich aus; Die messbaren Anforderungen, die kontrollierte Überarbeitung und die Schritte zur Feldverifizierung bleiben jedoch unverändert.

  1. 01

    Lassen Sie uns Gerät und Modelle definieren

    Ermitteln wir Betriebsfolge, Sensoren, Lasten und Fertigungsziel gemeinsam.

  2. 02

    Lassen Sie uns Platine und Software entwickeln

    Erstellen wir Steuerungs-PCB, Firmware und Display mit denselben Zustands- und Schnittstellendefinitionen.

  3. 03

    Lassen Sie uns am Zielgerät verifizieren

    Bewerten wir normale Zyklen, Fehlerverhalten und Wiederanlauf anhand dokumentierter Tests.

  4. 04

    Lassen Sie uns das Fertigungs- und Servicepaket bereitstellen

    Bereiten wir Quellen, Modelleinstellungen, Fertigungsprüfung und technische Erläuterungen nach Lieferumfang auf.

häufig gestellte Fragen

Vor Beginn des Projekts

Der technische Umfang, die zu liefernden Leistungen und der Testplan werden gemeinsam entsprechend den Anforderungen Ihres Projekts geklärt.

Können wir als Hersteller von Kaltwassersätzen oder Wärmepumpen eine eigene Steuerungsplatine entwickeln?

Nach Prüfung von Funktionsprinzip und Ausrüstungsinformationen kann ein Umfang für individuelle PCB, Firmware und Display erstellt werden. Auch eine gemeinsame Platine für verschiedene Modelle ist möglich; Sensoren, Lasten und Modellgrenzen werden gemeinsam definiert.

Können Sie mit unserem vorhandenen Verdichterantrieb arbeiten?

Erlaubte Herstelleranschlüsse, Befehle und Statusinformationen werden geprüft. Bei geeigneter Schnittstelle kann die Integration in die übergeordnete Gerätesteuerung bewertet werden. Eine bedingungslose Kompatibilität mit jedem Antrieb wird nicht versprochen; die Verifizierung erfolgt mit der vorgesehenen Hardware- und Softwareversion.

Sind Internet oder Gebäudeautomation für die Steuerung erforderlich?

Erforderliche lokale Steuerung und Anzeige können verbindungsunabhängig geplant werden. Benötigt das Herstellerprodukt eine Datenschnittstelle zu externen Systemen, wird deren Umfang gesondert festgelegt. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung der geräteeigenen elektronischen Steuerung.

Wie werden Sicherheits- und Konformitätsprüfungen behandelt?

Elektrische Sicherheit, EMV, unabhängige Schutzmaßnahmen und erforderliche Fachprüfungen werden nach Einsatzzweck und Zielmarkt geplant. Kältekreis und Ausrüstungsgrenzen werden mit den zuständigen Fachleuten bewertet. Eine funktionierende Steuerungsplatine allein gilt nicht als Konformitätsfreigabe des fertigen Geräts.

Sind NDA, Quellenübergabe und spätere Platinenfertigung möglich?

Vor dem technischen Austausch können wir mit einer NDA arbeiten. Im Umfang entwickelte PCB-, Firmware-, Display- und mechanische Quellen werden gemäß der vertraglichen Übergabeliste bereitgestellt; Lizenzen Dritter werden erläutert. PCB-Fertigung und Bestückungsunterstützung erfolgen ausschließlich in unseren selbst entwickelten Kundenprojekten.

Beginnen wir mit Ihrer Idee

Lassen Sie uns über das Produkt sprechen, von dem Sie träumen, und über den Bedarf, den Sie lösen möchten.