1. Aufgaben von SPS, ergänzender I/O-Platine und individuellem Controller trennen
Erfüllt ein Standardmodul den Bedarf, ist eine individuelle Platine nicht zwingend nötig. Häufig wechselnde Ablauflogik und eine vorhandene Wartungsinfrastruktur können für eine SPS sprechen. In derselben Maschine kann eine Zusatzplatine spezielle Sensormessungen, Impulsverarbeitung oder Protokollumsetzung übernehmen. Soll eine wiederkehrende, klar abgegrenzte Steuerfunktion in einer Einheit zusammengeführt werden, kommt ein umfassenderer individueller Controller in Betracht.
Eine individuelle Platine ist nicht immer günstiger oder schneller. Sie bringt Entwicklungs-, Prüf- und spätere Wartungsaufgaben mit sich. Erwartete Stückzahl, Modellunterschiede und Beschaffungsplan der Maschinenfamilie beeinflussen, ob sich dieser Aufwand lohnt. Dokumentieren Sie die Aufgabenteilung zwischen Hauptsteuerung, Bewegungsantrieben und Sicherheitsfunktionen. Das Verhalten bei Platinenfehlern oder Kommunikationsverlust muss Teil der Architekturentscheidung sein.
- Die in einer Standardlösung fehlende Funktion klar beschreiben
- Wiederholstückzahl, Varianten und Wartungsteam berücksichtigen
- Steuerungs- und Sicherheitsverantwortlichkeiten getrennt definieren